Mittwoch, Dezember 1, 2021
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Employer Branding

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In der modernen Personalwirtschaft lautet eines der wichtigsten Schlagwörter zweifelsfrei „Employer Branding“. Mit diesem Begriff geht einher, dass es heutzutage für Unternehmen unverzichtbar ist, sich selbst als attraktive Marke zu etablieren.

Mithilfe eines professionellen Employer Brandings verfolgen Firmen das Ziel, sich nicht nur für ihre bereits vorhandenen Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, sondern ebenfalls für potentielle Bewerber und so in der Öffentlichkeit den Ruf als Top Arbeitgeber zu genießen.

In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise besonders empfehlenswert, eine externe Zertifizierung zu durchlaufen, um auch offiziell als Top Arbeitgeber von einer unabhängigen Stelle ausgezeichnet zu werden. Eine Möglichkeit dazu bietet etwa das Arbeitgebersiegel TOP ARBEITGEBER der DIQP. Vergeben wird dieses an Unternehmen, die eine umfassende Bewertung erfolgreich durchlaufen haben. Das Siegel TOP ARBEITGEBER zeichnet sich dabei durch eine überaus hohe Seriosität und Aussagekraft aus, weshalb auf dieses im Zuge einer professionellen Employer Branding-Strategie nicht verzichtet werden sollte.

Employer Branding – Was wird darunter verstanden?

Auf Deutsch übersetzt bedeutet Employer Branding soviel wie Bildung einer Arbeitgebermarke. Zusammengefasst werden durch diesen Begriff sämtliche Maßnahmen, mit denen das Ziel verfolgt wird, das eigene Unternehmen so attraktiv wie möglich für Arbeitnehmer darzustellen.

In der Vergangenheit bewerteten Bewerber Top Arbeitgeber vor allem nach der Vergütung, der Qualifikation und den Aufgaben, die sie in dem Unternehmen ausführen. Allerdings spielen heutzutage andere Faktoren eine wesentlich wichtigere Rolle, wie etwa eine ausgeglichene Work-Life-Balance.

Für den Aufbau einer Arbeitgebermarke lässt sich nicht auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den Marketing Experten, der Geschäftsführung und dem Personalwesen verzichten. Gemeinsam können die Abteilungen eine Strategie entwickeln, die sich in sämtlichen Unternehmensbereichen einheitlich widerspiegelt und das Unternehmen so als Top Arbeitgeber qualifiziert.

Der Aufbau einer Arbeitgebermarke

Doch wie können Unternehmen es eigentlich schaffen, eine attraktive Arbeitgebermarke zu etablieren? Neben der bereits erwähnten Zertifizierung als TOP ARBEITGEBER gibt es dazu noch weitere, unterstützende Möglichkeiten.

Zu Beginn ist es dafür essentiell, dass sich die Unternehmen einen Überblick darüber verschaffen, welche Vorteile sie ihren aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern bieten können. Zu diesen zählen beispielsweise besondere Benefits für die Mitarbeiter, ein außergewöhnlich angenehmes Betriebsklima oder eine ansprechende und zeitgemäße Unternehmenskultur.

Inzwischen gehören ebenfalls Homeoffice dazu, eine besondere Weihnachtsfeier und ein nachhaltiges Teambuilding.

Die Präsentation als Top Arbeitgeber

Wurde definiert, wodurch die Attraktivität des Unternehmens zustande kommt, ist es natürlich nötig, diese Punkte in Zeiten der Digitalisierung auch medial ansprechend aufzubereiten, sie zu kommunizieren und natürlich auch im Geschäftsalltag zu leben. Unternehmen profitieren generell davon, wenn sie ihre Mitarbeiter und Bewerber als ihre Kunden betrachten.

Für die Darstellung als Top Arbeitgeber kommt es so unter anderem auf professionelle Videos und Fotos sowie ansprechende Texte an. Sinnvoll ist es ebenfalls, den Bewerbern einen Einblick hinter die Kulissen des Unternehmens zu ermöglichen. Eine besonders beliebte Möglichkeit dafür besteht etwa in Recruiting-Videos, in denen das Unternehmen von den Mitarbeitern vorgestellt wird. In der Regel können so bereits in kurzer Zeit sämtliche relevanten Informationen transportiert werden.

Für die Veröffentlichung dieser Inhalte ist insbesondere der Karriere-Bereich auf der eigenen Webseite geeignet. Empfehlenswert ist es jedoch auch, direkt eine separate Karriere-Webseite ins Leben zu rufen. Eine Karriere-Seite, die alle wichtigen Informationen über ein Unternehmen liefert, wird heute schließlich von mehr als 90 Prozent aller Bewerber vorausgesetzt.

Neben der eigenen Karriere-Seite spielt auch Social Media heutzutage eine nicht zu vernachlässigende Rolle, insbesondere die beruflichen Netzwerke wie LinkedIn und Xing. Gelingt es einem Unternehmen auch hier, sich als Top Arbeitgeber zu präsentieren und sich damit effektiv von seinen Wettbewerbern abzugrenzen, kann es sein Employer Branding als überaus erfolgreich bezeichnen.

Foto: © Magele-Picture@adobe.com

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