Dienstag, Juni 15, 2021
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Immobilienrecht leicht erklärt

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Im Immobilienbereich ist ein kompetenter rechtlicher Beistand von hohem Wert, denn das Immobilienrecht gestaltet sich überaus komplex. 

Ein qualifizierter Rechtsanwalt für Immobilienrecht in München kann somit sowohl für Käufer als auch für Verkäufer einer Immobilie eine große Hilfe bedeuten. Schließlich geht es im Immobilienbereich nicht selten um sehr hohe Geldsummen. Welche Dinge im Bereich des Immobilienrechts eine Rolle spielen und weshalb auf eine rechtliche Beratung nicht verzichtet werden sollte, erklärt der folgende Beitrag. 

Öffentliches und privates Immobilienrecht 

Im ersten Schritt muss natürlich geklärt werden, was der Begriff Immobilie überhaupt bedeutet. Er bezeichnet grundsätzlich ein unbewegliches Sachgut, also zum Beispiel ein Haus oder ein Grundstück. 

Für das Immobilienrecht existiert zwar keine präzise Definition, jedoch umfasst dieses Rechtsgebiet sowohl den Bau und die Vermittlung von Immobilien als auch den Kauf und den Verkauf. In diesen Bereichen können jedoch bereits große Unterschiede auftreten, die Laien kaum bekannt sind. 

Im Bereich des Immobilienrechts wird nämlich eine Unterteilung in privates und öffentliches Recht vorgenommen. Dabei fallen die Rechtsbeziehungen zwischen den Eigentümern und den Bauherren zu der Allgemeinheit und den staatlichen Einrichtungen unter das öffentliche Recht. Wie der Name bereits vermuten lässt, bezieht sich das private Immobilienrecht dagegen auf die Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen. 

Die Schwerpunkte des Immobilienrechts 

Innerhalb des Immobilienrechts können so einige komplexe Problem– und Fragestellungen in Erscheinung treten, ob kaufrechtlicher oder grundstücksrechtlicher Art. 

Im Immobilienrecht lassen sich dabei einige Schwerpunkte ausmachen. Zu diesen zählen die sachliche und rechtliche Beratung, die Prüfung, Gestaltung und Verhandlung von Kaufverträgen, die Beratung von Investoren, die Projektentwicklung von Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie das Immobilienmanagement. 

Daneben darf außerdem nicht unerwähnt bleiben, dass Transaktionen in dem Bereich der Immobilien stets mit einigen Risiken einhergehen – schließlich stehen bei diesen in der Regel sehr hohe Geldsummen im Raum. Damit eine Transaktion erfolgreich realisiert werden kann, ist es somit unerlässlich, die zuverlässige Beratung eines Spezialisten für Immobilienrecht in Anspruch zu nehmen. Durch diese wird stets ein sicherer Abschluss des Projekts gewährleistet. 

Immobilienkauf – Das ist zu beachten

Viele Menschen nehmen an, dass im Bereich des Immobilienkaufs lediglich der entsprechende Kaufvertrag von Bedeutung ist. Allerdings müssen bereits vor dem Abschluss des Vertrages viele Details berücksichtigt werden, wie zum Beispiel eventuelle Sanierungsmaßnahmen oder die Angaben des Energieausweises. 

Daneben ist es immer empfehlenswert, einen Blick in das Grundbuch der Immobilie zu werfen. Dieses bietet einen Überblick über die Größe und die Lage der Immobilie. Daneben sind in dem Grundbuch ebenfalls eventuelle Grundstückslasten notiert. Wichtige Informationen zu möglichen Um- oder Ausbau-Beschränkungen hält außerdem der Bebauungsplan bereit. 

Verkäufer von Immobilien dürfen ihrem Kunden nicht nur die Vorteile des jeweiligen Objekts präsentieren. Natürlich hinterlassen diese einen positiven Eindruck, jedoch darf auch der Hinweis auf eventuelle Mängel nicht versäumt werden. Eventuell könnte sonst im Nachhinein der Vorwurf der arglistigen Täuschung im Raum – und vor Gericht – stehen. 

Erst, wenn diese Punkte geklärt sind, kann der Kaufvertrag verhandelt werden. Jedoch stellt dies für Laien in vielen Fällen eine besonders große Hürde dar. Schwammige Formulierungen, unverhältnismäßige und überhöhte Preise können Menschen ohne Fachkenntnis schließlich kaum identifizieren. Deshalb sollte stets auf einen kompetenten Anwalt für Immobilienrecht zurückgegriffen werden, um die ausgeführten Vereinbarungen und Angaben einer umfangreichen rechtlichen Prüfung zu unterziehen. 

Foto: © Alexander Limbach/adobe.com

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