Freitag, Dezember 2, 2022
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Yacht pflegen: So geht’s richtig

Die Pflege eines Bootes muss nicht zwangsläufig mit einem übermäßigen Aufwand einhergehen. Es stehen durchaus einige wertvolle Tipps und Tricks zur Verfügung, mit denen die Investition mithilfe einer durchdachten Planung und Budgetierung nachhaltig geschützt und die verbundenen Kosten minimiert werden. 

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Die Pflege eines Bootes muss nicht zwangsläufig mit einem übermäßigen Aufwand einhergehen. Es stehen durchaus einige wertvolle Tipps und Tricks zur Verfügung, mit denen die Investition mithilfe einer durchdachten Planung und Budgetierung nachhaltig geschützt und die verbundenen Kosten minimiert werden. 

Durch eine konsequente und regelmäßige Pflege einer Yacht wird ihre Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet. Daneben lässt sich das Kostenrisiko hinsichtlich unerwarteter Reparaturkosten effektiv reduzieren. Nicht zu vernachlässigen ist selbstverständlich auch, dass von einer umfassenden Instandhaltung und Pflege die Optik des Bootes maßgeblich profitiert. 

Unabhängig davon, welche Art der Yacht vorhanden ist – ihre Pflege stellt stets einen kontinuierlichen Prozess dar, welcher eine gewisse Aufmerksamkeit nötig macht, ob hinsichtlich Segelschäden, abgescheuerten Leinen oder der Beschläge des Bootes. Im Fokus stehen sollten außerdem vor allem die elektrischen und mechanische Systeme der Yacht, sowie die Bereiche, die mit Wasser in Kontakt kommen.

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Die korrekte Pflege des Holzes

Die Lebensdauer von Teakdecks zeigt sich grundsätzlich als begrenzt. Ein Ersetzen bedeutet jedoch einen außerordentlich großen Aufwand. Aus diesem Grund sollte umgehend gehandelt werden, wenn leckende Deckbeschläge, gespaltetes Plankenholz oder lose Fugenmasse entdeckt werden – so lässt sich verhindern, dass es zu einem Eindringen von Wasser unter Deck kommt. Verursacht werden derartige Schäden jedoch besonders häufig durch ein Schrubben mit Bürsten mit steifen Borsten, welche zu einem starken Holzabtrag führen. Wesentlich besser ist es so, eine weiche Bürste zu nutzen, die quer zu der Holzmaserung geführt wird. 

Eine Gefahr besteht für Holzboote jedoch auch in Form von Frost und Süßwasser. Diese Einflüsse führen oft zu brüchigem Lack oder Farbdefekten. Bei Salzwasser handelt es sich jedoch im Gegensatz dazu um ein überaus schonendes, natürliches Konservierungsmittel. 

Pflege und Wartung von Motor und weiteren Systemen

Für Dieselmotoren gilt, dass diese pro Jahr einmal überholt werden müssen, inklusive eines Wechsels des Öls und des entsprechenden Filters. Der richtige Zeitpunkt dafür liegt vor dem Überwintern.

Einer regelmäßigen Prüfung müssen darüber hinaus jedoch auch der Zustand und die Spannung des Keilriemens beziehungsweise die Rohr- und Kabelverbindungen unterzogen werden. Ein weiteres Augenmerk ist außerdem auf den Ölstand sowie die Kühlwassermenge zu legen, falls es sich um eine Maschine mit Frischwasserkühlung handelt. 

Zeigen sich die Opferanoden zu einem Drittel abgenutzt, sind diese auszutauschen. In der Regel muss dies so einmal pro Jahr geschehen. Die Propellerflügel sollten außerdem auf Dellen und Kratzer sowie auf Narbenfraß überprüft werden. 

Auf eine regelmäßige Wartung der Toiletten- und Bilgepumpe lässt sich ebenfalls nicht verzichten. Unter Umständen ist es allerdings ausreichend, die entsprechende Inspektion in einem Intervall von lediglich zwei Jahren auszuführen. 

Wartung von Segel und Rigg

Im Bereich der Segel ist nach beschädigten Nähten Ausschau zu halten, das gleiche gilt auch für eventuelle Risse und Scheuerstellen im Segeltuch. Deutlich erkennen lassen sich diese im Gegenlicht. Ein besonderer Fokus sollte außerdem auf die Bereiche gelegt werden, die durch einen besonders hohen Zug belastet werden, wie etwa das Achterliek der Vorsegel und die Lattentaschen. 

Sinnvoll zeigt es sich, das Rigg pro Jahr einmal vollständig zu untersuchen. Mit dem bloßen Auge lassen sich dabei einige Schäden, wie etwa feine Haarrisse, jedoch kaum erkennen. Allerdings können diese durchaus dazu führen, dass der Niro-Stahl bricht. 

Foto von pixabay@com

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