Dienstag, Mai 17, 2022
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Verpackungsfolie: Alles, was du wissen musst!

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Verpackungsfolien sind heutzutage in zahlreichen verschiedenen Ausführungen und Materialien erhältlich. Die einzelnen Folienarten werden dabei in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die sich sowohl nach dem jeweiligen Verwendungszweck der Folie richten können als auch nach ihren Eigenschaften, der Art der Herstellung oder den verwendeten Materialien. Im Allgemeinen wird die typische Verpackungsfolie auch als PE-Folie bezeichnet.

Auf hochwertige Schutzfolie gegen Beschädigung kann heutzutage vor allem im Verpackungsbereich nicht mehr verzichtet werden. Der folgende Artikel hält alle wissenswerten Informationen zum Thema Verpackungsfolie bereit.

Das beliebteste Verpackungsmaterial: Verpackungsfolie

Das Material, aus welchem klassische PE-Folie besteht, ist sehr dünner Kunststoff. Umgangssprachlich wird diese Kunststofffolie gerne auch als Plastikfolie bezeichnet. Sie stellt weltweit das Verpackungsmaterial dar, welches am häufigsten eingesetzt wird, weshalb die Verpackungsbranche auf die PE-Folie, die Nachhaltigkeit verspricht, in hohem Maße angewiesen ist.

Die Ausführungen der einzelnen PE-Folien, auf die Verbraucher in ihrem Alltag stoßen, können jedoch große Unterschiede aufweisen. So sind Verpackungsfolien beispielsweise in Beutelform, als Sonnenschutzfolien, zum Stretchen oder in selbstklebenden Varianten erhältlich. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sich auch die Anwendungsbereiche der PE-Folie als überaus vielseitig zeigen.

Vielfältige Anwendungsgebiete der PE-Folie

Eingesetzt werden Verpackungsfolien besonders oft in Form von Säcken oder Folien-Beuteln, wenn es um Verpackungen geht. Daneben werden sie im Automobilbereich jedoch in der selbstklebenden Variante auch für Folierungen genutzt und im Bauwesen, um Abdichtungen und Abdeckungen vorzunehmen.

Abhängig von dem jeweiligen Anwendungsbereich werden die Folien dann in unterschiedlichen Stärken, Farben, Breiten, Formen und Größen genutzt. Außerdem weisen einige von ihnen einen überdurchschnittlichen starken Glanz auf. Daneben sind die Art und der Anwendungsbereich der PE-Folien ebenfalls ausschlaggebend dafür, ob Luftpolsterfolie, Klebefolie, Abdeckfolie, Schutzfolie oder Schlauchfolie auf einer Rolle aufgebracht werden.

Die Herstellung von PE-Folie

Gefertigt wird die PE-Folie – wie es die Bezeichnung bereits vermuten lässt – aus PE, also aus dem Kunststoff Polyethylen. Damit geht einher, dass vor der eigentlichen Folienherstellung erst der für die Produktion benötigte Kunststoff gefertigt werden muss. Die Bezeichnung Kunststoff lässt sich darauf zurückführen, dass das Material im Zuge eines speziellen Verfahrens künstlich hergestellt wird. Bei dem Polyethylen handelt es sich um den Kunststoff, welcher sich weltweit der größten Beliebtheit erfreut.

Die Grundlage des Polyethylens besteht in zahlreichen, sehr kleinen Bausteinen, den Molekülen, welche aus Erdgas und Erdöl gewonnen werden. Diese kleinen Teilchen werden auch als Monomere bezeichnet. Für die Kunststoffherstellung ist es nötig, die Monomere miteinander zu verbinden, sodass aus diesen Polymere beziehungsweise Makromoleküle entstehen. Der chemische Fachbegriff für diesen Vorgang lautet Synthese. Im weiterem Verlauf werden die Polymere zu noch größeren Strukturen zusammengeschlossen, sodass ein komplexes Netz aus zahlreichen Polymeren entsteht. Es findet somit eine Polymerisation statt. Durch diese wird der PE-Kunststoff hergestellt.

Jedoch gleichen sich einzelne Kunststoffe untereinander nicht vollkommen. Ihre Eigenschaften lassen sich abhängig von dem gewählten Produktionsverfahren nämlich flexibel verändern. Dies betrifft beispielsweise die Härte oder die Elastizität des Polyethylens. Angepasst werden diese Faktoren auf den zukünftigen Einsatzbereich des Kunststoffs.

Wird im Zuge der Polymerisation sehr hoher Druck eingesetzt, wird eine Vielzahl von lang- und kurzkettigen Verzweigungen gebildet. Dadurch wird verhindert, dass sich die einzelnen Polymere zu eng aneinanderreihen. Die Dichte des Polyethylens fällt somit geringer aus. Weniger Druck wird dagegen im Rahmen des Niedrigdruckverfahrens eingesetzt, sodass das Ergebnis in dichteren Polymerketten besteht.

Foto: ©juliannedev@adobe.com

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