Samstag, Dezember 3, 2022
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Plagiat bei der Abschlussarbeit: Das kann einem drohen

Das Einreichen einer Abschlussarbeit kann im Vorfeld viel Stress bedeuten. Studenten müssen höchst konzentriert die Arbeit schreiben, damit auch alles ein Original bleibt und der Inhalt stimmt.

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Das Einreichen einer Abschlussarbeit kann im Vorfeld viel Stress bedeuten. Studenten müssen höchst konzentriert die Arbeit schreiben, damit auch alles ein Original bleibt und der Inhalt stimmt. Besonders darauf geachtet werden muss, dass die Arbeit kein Plagiat ist. Das wäre das Ende eines Studiums, denn diese sind nicht schwer zu entlarven.

Was genau ist ein Plagiat?

Als Plagiat wird das Ausgeben von fremden, geistigen Eigentum als das eigene bezeichnet. Im Grunde kann es mit geistigem Diebstahl verglichen werden. Das geschieht, wenn gewisse Textstellen über keine Quellenangabe verfügen. Auch die Übernahme einer Idee, selbst wenn diese mit anderen Wörtern ausgedrückt wird, ist ohne eine Quellenangabe nicht erlaubt. Zitieren ist dabei jedoch erlaubt. Der Autor muss allerdings immer dabei genannt werden.

Verschiedene Arten von Plagiaten

Es gibt unterschiedliche Arten der Plagiate. Zum einen gibt es das Ideenplagiat. Hier wird die Idee umgeschrieben oder anders ausgedrückt. Es ist jedoch keine Quelle vorhanden. Ähnlich verhält es sich beim Zitatplagiat. Dabei wird die Originalquelle nicht angegeben, doch eine Aussage eines Autors aus der Sekundärliteratur wird übernommen. Der Autor aus der Sekundärquelle muss aber immer angegeben werden. Außerdem gibt es das Textplagiat. Textpassagen werden übernommen, die Quellenangabe fehlt jedoch.

Das ist jedoch noch nicht alles. Auch eine Übernahme von Wortneuschöpfungen, Idiomen oder Metaphern kann dafür sorgen, dass es Ärger gibt. So verhält es sich auch, wenn eine Übersetzung aus Fremdsprachen stattfindet und die Quellenangabe fehlt. Daher bietet es sich an, eine Plagiatsprüfung einer Bachelorarbeit im Vorfeld zu tätigen. Hierzu finden sich online einige vielversprechende Angebote. Sie soll schnell gehen und zu 100 Prozent Datenschutz bieten. Zudem werden Plagiate verhindert, wenn beim Zitieren immer Autor und Quelle benannt wird. Dies gilt auch bei Übersetzungen. Es lohnt sich hier, selbst zu kontrollieren und sich online Hilfe zu holen.

So können Plagiate entlarvt werden

Dozenten haben jahrelange Erfahrung im Bereich Abschlussarbeit. Sie kennen sich mit der Fachliteratur aus und erkennen daher oft, wenn ein Plagiat vor ihnen liegt. Die Texte wirken viel zu flüssig und passen eventuell nicht zu den Arbeiten, die der Dozent aus den Kursen kennt. Wenn dies abweicht, besteht ein besonderer Grund zum Überprüfen der Arbeit. Zudem gibt es Plagiatssoftware, die Dokumente, Datenbanken und Webseiten im Internet miteinander vergleichen. Universitäten fordern daher bei Abgabe auch eine digitale Version in Form eines Word Dokumentes oder einer PDF-Datei an.

Die Folgen eines Plagiats

Konsequenzen bei Feststellung können zwischen einer Abmahnung von der Uni und einer Anzeige wegen Urheberrechts liegen. Die schlechteste Note wird erteilt und es kommt zu einer Annullierung der Prüfungsleistung. Eine Wiederholung der Prüfung ist nicht möglich. Eine Exmatrikulation wird durchgeführt. Das heißt, der Student wird von der Liste der Studierenden gestrichen. Außerdem werden akademische Grade und Titel aberkannt. Eine Freiheits- oder Geldstrafe kann drohen. Dazu kommt ein Erhängen des Studienverbotes. Doch selbst, wenn beim Abgeben alles gut verläuft, kann ein Plagiat noch viel später festgestellt werden. Wenn ein Plagiat Jahre später auffällt, kann jede noch so gute Note abgeändert werden. Die Prüfungsfrist bei Plagiaten verjährt nie.

Bekannte Beispiele

In Deutschland ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Beispiele die Plagiatsvergangenheit von Karl-Theodor zu Guttenberg. Die Plagiate führten 2011 innerhalb von 2 Wochen zum Verlust des Doktorgrades. Darauf folgte, dass er als Verteidigungsminister zurücktrat. Auch Ursula von der Leyen schrieb Teile ihrer Doktorarbeit einfach ab. Ihren Doktortitel durfte sie jedoch behalten. Diesen Fehler gab sie auch öffentlich zu.

Foto von A_Bruno@stock.adobe.com

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