Freitag, Januar 15, 2021
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Consumer Electronics Show: CES-Messe 2021 startet online

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Vom 11. bis zum 14. Januar 2021 findet die Consumer Electronics Show statt. Aufgrund der Corona-Pandemie stellen die Hersteller ihre Neuheiten online in Livestreams vor. Hier erfährst Du, welche technischen Neuheiten es gibt.

CES in diesem Jahr nur online

Die Konsumentenelektronikmesse (Consumer Electronics Show) CES 2021 öffnet am heutigen 11. Januar ihre virtuellen Pforten. Normalerweise stellen die Technikgiganten LG, Samsung, Dell & Co. ihre Produkte und Innovationen in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada vor. Grund dafür, dass das dieses Jahr nicht möglich ist, ist natürlich die Coronavirus-Pandemie. Einige Hersteller haben ihre Produktneuheiten schon im Vorfeld angekündigt; ab heute gibt es die sogenannten Keynotes, die Interessierte über Streaming-Anbieter wie YouTube und Co. verfolgen können.

Für PC-Nutzer und -Spieler dürften die Streams von AMD, Intel und Nvidia am interessantesten sein, die am 11. und 12. Januar stattfinden.

TV und Heimkino

In diesem Jahr geht der Trend bei TV Geräten hin zu immer brillanteren Bildern und höherer Pixeldichte. Einige Hersteller präsentieren neue Modelle mit 8K-Auflösung (7640×4320 Bildpunkte), obwohl es noch lange keine wirklichen Inhalte in dieser Qualität gibt – 4K (3840×2160 Bildpunkte) bleibt 2021 die Auflösung der Wahl. Sony stellt trotzdem seinen neuen Z9J vor, der wohl an die Stärken der pompösen 8K-Modelle anknüpft.

Panasonic präsentiert mit dem JZW2004 ebenfalls eine vielversprechende nächste Generation, während Samsung indes durch eine neue Bauweise LCD-TVs erheblich abgespeckt hat und Fernseher in Zukunft hauchdünn produziert. Dafür setzt der Hersteller auf „nackte“ LEDs im Backlight der Geräte, die ohne Ummantelung auskommen und so weniger Platz benötigen. Das neue Backlight soll durch breitbandigeres Weiß für mehr darstellbare Farben sorgen. Zudem will Samsung die Darstellung von Bewegungen optimieren. Für die gut betuchte Kundschaft hat Samsung zwei gigantische Micro-LED-Fernseher in petto – Preis etwa 130.000 Euro.

Die Consumer Electronics Show 2021 hat auch online einiges zu bieten

Notebooks und Laptops

Lenovo stattet sein IdeaPad 5G mit einem SIM-Kartenschacht aus, womit der namensgebende 5G-Mobilfunkstandard die Suche nach WLAN-Hotspots auf Reisen überflüssig macht. Möglich ist das, da Lenovo statt auf einen typischen x86-Prozessor von Intel oder AMD auf den Snapdragon 8cx auf ARM-Basis setzt, der das passende X55-5G-Modem gleich integriert hat. Die extrem flachen Notebooks der „Gram„-Serie schaffen es 2021 ebenfalls zur CES und überzeugen durch ihre feine Bauart – das 14-Zoll-Modell wiegt lediglich 999 Gramm.

Monitore

Acer hat mit dem neuen Predator XB273UNX einen nahezu latenzfreien Monitor für hohe Gaming-Ansprüche vorgestellt. Der 27-Zöller ist voll und ganz auf eine flotte Performance ausgelegt und bietet Zockern eine Bildwiederholrate von bis zu 275 Hertz (Hz) sowie eine Reaktionszeit von nur 0,5 Millisekunden. Dafür ist fehlt jedoch eine 4K-Auflösung, das WQHD-Panel stellt Inhalte mit 2560×1440 Bildpunkten dar.

Autotechnik auf der Consumer Electronics Show

Motor, Getriebe, Fahrwerk waren mehr als 100 Jahre lang die Kernelemente des Automobils. Bei Mercedes übernimmt jetzt ein Gebilde aus gebogenem Glas diesen Part. „Das ist der intelligenteste Bildschirm, der bislang in einem Auto zum Einsatz kommt“, sagt Daimler-Chef Ola Källenius.

Hyperscreen nennt die Daimler-Tochter Mercedes das neue Bauteil, das sie nun auf Consumer Electronics Show vorstellen. Im zweiten Halbjahr 2021 soll es in der Elektrolimousine Mercedes EQS zum ersten Mal auf den Markt kommen, als „Gehirn und Nervenzentrum des Autos“.

Experten sehen das Auto als „third place“, als den dritten Ort nach Wohnung und Arbeitsplatz, an dem viele Menschen regelmäßig viel Zeit verbringen. Und diese Zeit soll in Zukunft gewinnbringend genutzt werden.

Dabei fällt die Antwort auf die Frage, wie stark ein Auto digitalisiert sein müsse, je nach Region und Alter ganz unterschiedlich aus, erklärt McKinsey-Mann Möller. Jüngere wollten mehr Digitales als Ältere, Chinesen mehr als Europäer. Generell aber wolle niemand mehr in ein Auto steigen und ein „digitales Downgrading“ erleben, zum Beispiel keine Musik vom Smartphone hören können.

Das betrifft aber nicht nur Kunden: Insbesondere Autohersteller, Zulieferer, Techkonzerne oder Versicherungen erkunden neue Geschäftsmodelle, um Umsatz und Gewinn zu steigern.

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