Freitag, Oktober 23, 2020
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Augmented Reality im Alltag – Wo stehen wir?

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Die Trends im Technikbereich waren in den vergangenen Jahren äußerst vielfältig. Zu den bekanntesten zählten definitiv die Augmented und Virtual Reality. Besonders die Virtual Reality hat viele Anfänger und Fans gefunden, wohingegen die Augmented Reality etwas vernachlässigt wurde – zumindest scheinbar.

Im Alltag finden sich nämlich in vielen Bereichen bereits heute AR-Anwendungen und auch Unternehmen können maßgeblich von einer professionellen Unterstützung durch eine

Augmented Reality Agentur profitieren. Inwieweit die AR-Technologie heute schon im Alltag zu finden ist und wie sie sich entwickelt hat, erklärt der folgende Artikel.

Die Anfänge der Augmented Reality

Als Sony Ericsson sein Smartphone Xperia Arc S herausbrachte, handelte es sich um ein wahres Spitzenmodell. Es überzeugte durch ein ordentliches Display, eine tolle Kamera, eine gute Leistung und einem weiteren außergewöhnlichen Feature – der Augmented Reality.

Die Kamera des Smartphones zeigte nicht nur die Umgebung der Echtwelt. Je nach Auswahl war es auch möglich, exotische Pflanzen sprießen zu lassen, einen Dinosaurier in das Bild einzublenden oder in Interaktion mit Phantasiefiguren zu treten. Die unrealen 3D-Modelle fügten sich dabei sogar perspektivischen korrekt in das Bild ein. Natürlich handelte es sich dabei aber in erster Linie um eine nette Spielerei.

Zu dieser Zeit schien es aber erst einmal dabei zu bleiben. Der Hype um die Augmented Reality brachte immer mehr Hightech-Unternehmen dazu, solche Funktionen in ihre Produkte zu integrieren. Doch bei zukünftigen Modellen wurde die AR dann wieder vernachlässigt.

Eine größere Bühne erhielt die Augmented Reality allerdings von der Videospiel-Branche. Der Playroom der PlayStation 4 bot den Spielern die Möglichkeit, in Interaktion mit kleinen Robotern zu treten. Spannende Zukunftsvisionen der AR zeigte auch Microsoft im Jahr 2015, indem sie das Spielen von Minecraft durch die AR-Brille Holo Lens ermöglichten. So erschien im Sichtfeld der Spieler ein plastisches Abbild.

Allerdings kann auch die Holo Lens AR-Brille als gescheitertes AR-Projekt betitelt werden. Die AR-Brille Glass von Google wurde immer wieder mit einer Totalüberwachung in Verbindung gebracht. Auch die Magic Leap 1, die einen neuen Versuch in Sachen AR im Jahr 2018 unternahm, konnte über das Entwicklungsstadium nicht hinaus kommen.

AR im digitalen Alltag

Im digitalen Alltag ist die Augmented Reality allerdings fest integriert. Es gibt heute kaum noch ein Tablet oder Smartphone, welches die Technologie nicht nutzt, um beispielsweise eine komfortable Nutzung von Apps zu ermöglichen. Google zeigt sich dabei als Spitzenreiter.

Innerhalb des Maps-Angebots von Google können Nutzer nicht nur die platte Kartenansicht nutzen, sondern ebenfalls die 3D-Variante, die AR-unterstützt arbeitet. So ist es möglich, einfach und komfortabel durch unbekannte Städte zu navigieren.

In Google Translate ist die Augmented Reality noch subtiler integriert, denn auch Texte von Echtzeitbildern und Fotos werden übersetzt. Auch die Kleinstanwendungen App Clips von Google funktionierten auf Basis der Augmented Reality.

In der Automobilindustrie ist die AR ebenfalls stetig präsent, beispielsweise in dem VW ID.3, der Projektionen auf der Windschutzscheibe ermöglicht.

Die Zukunftsaussichten der AR

Wohin der Weg der Augmented Reality in Zukunft führt, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Einige Hersteller kündigten kürzlich beispielsweise an, neue AR-Brillen auf den Markt zu bringen. Allerdings stellt sich dabei die Frage nach der Zielgruppe, da für die meisten Nutzer die bereits erwähnten Beispiele von AR in ihrem Alltag absolut ausreichend sind.

Langfristig durchsetzen könnte sich die Augmented Reality allerdings besonders in hochspezialisierten Branchen und Berufsfeldern, beispielsweise liefert sie für Chirurgen große Vorteile bei ihrer Arbeit. Auch Architekten können in hohem Maße davon profitieren, wenn ein Betrachten ihrer Entwürfe im virtuellen Raum aus allen Perspektiven möglich ist.

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