Mittwoch, Dezember 1, 2021
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Werkzeuge: Die besten Tipps zum Kauf

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Es gibt wohl kaum einen Haushalt, der auf eine gewisse Grundausstattung an Werkzeugen verzichten kann. Schließlich müssen immer mal wieder Schrauben nachgezogen, Nägel in die Wand geschlagen oder Löcher gebohrt werden.

Doch besonders diejenigen, die nicht unbedingt zu den passioniertesten Hobby-Heimwerkern gehören, wissen kaum, worauf es bei dem Kauf von Werkzeug zu achten gilt. Empfehlenswert ist es in jedem Fall, stets auf eine gewisse Qualität Wert zu legen. Die Werkzeuge deutscher Werkzeughersteller gelten in diesem Zusammenhang als besonders empfehlenswert. Weitere praktische Tipps für den Werkzeugkauf hält der folgende Artikel bereit.

Die Werkzeug-Grundausstattung

Ideal ist es, wenn im Haushalt eine gewisse Grundausrüstung an Werkzeug vorhanden ist, mit der die gängigen Heimwerkeraufgaben, die im Alltag anfallen, erledigt werden können. Zu dieser grundlegenden Ausstattung gehören Schraubenschlüssel, Zange, Säge, Schraubendreher und Hammer.

In der Regel werden Werkzeuge im Set zu günstigeren Preisen angeboten. Jedoch ist in den zusammengestellten Koffern häufig auch Werkzeug enthalten, dass eigentlich gar nicht benötigt wird. Daher lautet der Rat von Experten, nur Werkzeuge, die tatsächlich eingesetzt werden, einzeln zu erwerben.

Diejenigen, die sich dennoch für ein Werkzeug-Set entscheiden möchten, sollten dabei unbedingt Wert auf Qualität legen. Handelt es sich um einen sehr günstigen Werkzeugkoffer, zeichnen sich die Inhalte häufig nicht durch ihre Hochwertigkeit aus.  

Dadurch zeichnet sich gutes Werkzeug aus

Es ist allerdings gar nicht so schwer, gutes Werkzeug zu erkennen. Es kommt vor allem darauf an, wie das Werkzeug in der Hand liegt. Vor dem Kauf sollten die Werkzeuge daher im Laden ausgepackt und ausprobiert werden. Falls es sich um ein Werkzeug-Set handelt, welches fest verschlossen ist, können die Verkäufer gebeten werden, es zu öffnen.

Auf eine gute Qualität des Werkzeugs weisen außerdem bestimmte Prüfzeichen und Gütesiegel hin, wie das GS-Siegel oder Abzeichen der Dekra oder des TÜVs.

Die einzelnen Werkzeuge

Bei einem Hammer sollte der Kopf am Stiel stets durch einen Metallring befestigt sein. Falls der Kopf lediglich verklebt ist, löst sich der Hammerkopf leicht. Daneben darf der Hammer auch in verschwitzen Händen nicht aus den Fingern rutschen. Holzgriffe weisen außerdem dem Vorteil auf, dass Risse sofort zu erkennen sind. Kunststoffgriffe können bei einer starken Belastung dagegen plötzlich auseinander bersten.

Zangen sollten problemlos mit nur einer Hand gegriffen werden können. Die Zangenteile dürfen daneben keinen zu großen Abstand aufweisen. Falls die Verbindung der einzelnen Teile sehr unstabil wirkt, besteht ein hohes Verletzungsrisiko. Dies gilt insbesondere bei Rohrzangen, deren Spannweite flexibel eingestellt werden kann.

Im Bereich der Schraubendreher gilt, dass ihre Spitze magnetisch und gehärtet sein sollte, damit die Schauben sicher auf ihnen sitzen. Der Biegetest zeigt, ob das Metall die nötige Stabilität aufweist: Wird der Deckel einer Farbdose mithilfe des Schraubendrehers geöffnet, sollte sich der Metallstab nicht verformen. Schlechte Qualität kann an Schweißnähten am Kunststoffgriff erkannt werden. Durch diese entstehen während der Arbeiten schnell Blasen an den Händen. Empfehlenswerter sind Modelle mit zusätzlichen Gummierungen, damit stets ein stabiler Halt gewährleistet ist.

Bei einem Akku-Schrauber spielt vor allem die Stromversorgung eine Rolle. Modelle, die über einen Lithium-Ionen-Akku verfügen, sind besonders empfehlenswert, da diese jederzeit aufgeladen werden können, ohne, dass die Lebensdauer des Akkus davon beeinträchtigt wird. Im Lieferumfang sollten idealerweise zwei Akkus enthalten sein.

Foto: © whitestorm / adobe.com

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