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Hausverkauf: So bekommt man den Höchstpreis

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Bei einem Hausverkauf handelt es sich um ein Vorhaben, dass nicht auf die Schnelle erledigt werden kann. Schließlich sind dabei komplexe finanzielle Angelegenheiten zu regeln und vielfältige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen.

Darüber hinaus sollten diejenigen, die ihre Immobilien verkaufen möchten, sich eine Strategie dafür zurechtlegen – denn nur so haben sie die Chance, den Höchstpreis für ihr Haus zu erzielen.

Welche hilfreichen Tipps berücksichtigt werden sollten, damit bei dem Hausverkauf keine Fehler begangen werden und so der Preis geschmälert wird, zeigt der folgende Beitrag.

Keine Preisanpassungen

Neben den grundlegenden Kriterien, wie Größe und Lage der Immobilie, stellt der Preis den wichtigsten Faktor dar, wenn es darum geht, ob Käufer abgeschreckt oder angelockt werden. Diejenigen, die ihr Haus verkaufen möchten, sollten für ihr Angebot daher von Beginn an einen realistischen Preis festlegen.

Gestalten sich die Preisvorstellungen zu hoch, minimiert dies die Zahl der Interessenten, bei zu niedrigen Preisen wird unnötigerweise auf viel Geld verzichtet. Wird der Preis im Laufe der Zeit noch nach unten angepasst, sorgt dies bei den Interessenten oft für Skepsis – diese werden dann noch abwarten, ob der Preis eventuell noch einmal sinkt.

Vollständige Unterlagen

Soll eine Immobilie so gewinnbringend wie möglich verkauft werden, ist es wichtig, dass zu dem Objekt sämtliche relevanten Unterlagen vorhanden sind.

Zu diesen zählen sowohl Nachweise über vergangene Sanierungen und Dokumente bezüglich des Zustands der Immobilie als auch der Energieausweis. Das Vertrauen der Interessenten gestaltet sich umso größer, desto präzisere Informationen sie erhalten.

Hausverkauf: Attraktives Exposé

Potentielle Käufer der Immobilie gewinnen den ersten Eindruck in der Regel über das Exposé. Daher ist dieses unbedingt mit großer Sorgfalt zu erstellen. Für die Aufnahme der Fotos sollte zum Beispiel die ideale Tageszeit gewählt werden – ein normalerweise lichtdurchflutetes Haus in der Nacht oder in den Abendstunden zu fotografieren, ist kaum zielführend.

In dem Exposé müssen außerdem die Eigenschaften der Immobilie besonders hervorgehoben werden, die sie einzigartig und interessant machen. Eventuell ist eine besonders bemerkenswerte Aussicht vorhanden oder der öffentliche Personennahverkehr befindet sich in direkter Nähe.

Daneben ist dem Exposé der Grundriss des Objekts hinzuzufügen. Durch diesen fällt es den Interessenten leichter, einen Eindruck von dem Haus zu gewinnen.

Erfolgreiche Besichtigung beim Hausverkauf

Kleinigkeiten, durch welche der Gesamteindruck negativ beeinflusst wird, fallen zwar oft bereits im Exposé, in jedem Fall allerdings bei der Besichtigung auf. Beim Hausverkauf ist es essentiell, diese im Vorfeld mit einem ehrlichen Blick zu betrachten und eventuell vorhandene Makel zu beheben.

Diese können beispielsweise in einem ungepflegten Garten, einem kaputten Zaun, einem verfallenen Schuppen oder defekten Steckdosen bestehen. Werden derartige Kleinigkeiten eliminiert, sorgt dies in vielen Fällen dafür, dass sich ein höherer Preis für das Objekt erzielen lässt.

Kleine Geschenke

Bei Käufern stellt sich stets ein gutes Gefühl ein, wenn diese bei ihrem Kauf etwas kostenfrei dazu erhalten. Daher sollten Hausverkäufer überlegen, ob sich in der Immobilie etwas findet, was den Käufern kostenlos überlassen werden könnte. Dies könnte zum Beispiel eine Eckbank in der Küche, ein Einbauschrank oder ein schönes Bild sein. Allerdings darf dieses Geschenk nicht bereits im Exposé angekündigt werden, sondern erst im Zuge des Termins der Besichtigung in Aussicht gestellt werden.

Foto: © LIGHTFIELD STUDIOS / adobe.com

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