Erneuerbare Energie: Wie bringe ich diese an den Kunden?

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Von sitthiphong

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In Zukunft sollen die bisherigen Ressourcen Kernenergie, Stein- und Braunkohle endlich vollständig durch erneuerbare Energiequellen ersetzt werden. Zu diesen gehören Erdwärme, Biomasse, Wasser, Wind und Sonne. 

Aktuell gestaltet sich die Planung so, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland 80 Prozent des genutzten Stroms aus erneuerbaren Ressourcen stammen soll. 

Für Energieversorger, wie etwa den knx Großhändler, bedeutet dies natürlich, dass sie die erneuerbare Energie entsprechend erfolgreich an ihre Kunden vermarkten müssen. Welche Vorteile der umweltfreundlichen Energie sie im Zuge dessen hervorheben sollten, zeigt der folgende Beitrag. 

Was ist unter erneuerbarer Energie zu verstehen?

Bei den erneuerbaren Energien handelt es sich – wie die Bezeichnung es bereits nahelegt – um Energiequellen, welche erneuert werden können. Sie bestehen somit in Elementen, die in der Natur vorhanden sind und eine lebenswichtige Grundlage für das Leben der Menschen auf der Erde bilden, wie Wind, Sonne und Wasser. 

In der Vergangenheit wurde zur Energiegewinnung dagegen auf fossile Energieträger gesetzt, wie zum Beispiel Öl, Steinkohle und Braunkohle. Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien verursachen diese allerdings große Mengen an CO2 und darüber hinaus überaus umweltschädlichen Atommüll. Somit treiben diese herkömmlichen Energiequellen den Klimawandel maßgeblich voran. Nicht zu vernachlässigen ist außerdem, dass die bisher genutzten Energien zu einem gewissen Zeitpunkt in der Zukunft erschöpft und somit ohnehin nicht mehr zur Verfügung stehen werden. 

Der Unterschied zwischen erneuerbaren und fossilen Energien

Im Rahmen ihrer Lieferkette findet selbstverständlich auch durch Photovoltaikanlagen und Windräder ein Ausstoß von CO2 statt. Dieser beschränkt sich jedoch ausschließlich auf die Lieferkette – bei der Gewinnung der Energie selbst entsteht kein CO2. Der Betrieb zeigt sich somit als klimaneutral und die Stromerzeugung lässt sich als absolut sauber bezeichnen. 


Doch auch, wenn auf Biomasse zur Energiegewinnung gesetzt wird, etwa auf Holz, kommt es ausschließlich zu einem so hohen CO2-Ausstoß, wie der Atmosphäre im Vorfeld selbst auch durch die Biomasse entzogen wurde. Somit lässt sich dies als natürlicher Kreislauf bezeichnen. 

Stromerzeugung in Deutschland: Die Menge der gefährlichen CO2-Emissionen

Statistiken belegen, dass die Emissionen an Treibhausgasen im Jahr 2021 in Deutschland um circa 47 Millionen Tonnen höher ausgefallen sind als noch im Jahr zuvor. Sie befinden sich damit nur noch 37 Prozent unter den Werten, die im Jahr 1990 erreicht wurden. Mit diesen Zahlen geht einher, dass das Klimaziel der Bundesrepublik, welches für das Jahr 2020 festgelegt wurde, nicht zu erreichen war. Der größte Verursacher des umweltschädlichen CO2 besteht dabei in der Braunkohle. 

Jedoch wird auch heute bereits eine gewisse Balance durch die erneuerbaren Energiequellen geschaffen. So ließen sich ganze 230 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente durch die neuen Energien vermeiden. Dieser Wert konnte so seit dem Jahr 2000 nahezu um das Fünffache erhöht werden. 179 Millionen der CO2-Äquivalente ließen sich dabei allein nur in dem Sektor Strom vermeiden. Daneben ermöglichten es die Fortschritte in dem Bereich der erneuerbaren Energien, Gaskraft- und Steinkohlekraftwerke zu ersetzen. 

Wird der Bruttostromverbrauch des Landes betrachtet, zeigt sich, dass ein Anstieg des Anteils der neuen Energiequellen im Stromsektor in 2020 auf 45,3% stattgefunden hat. Die erneuerbaren Energieträger konnten somit insgesamt circa 250 Milliarden Kilowattstunden Strom für die Bundesrepublik zur Verfügung stellen.

Foto: Von sitthiphong@stock.adobe.com

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