Mittwoch, August 4, 2021
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KMU: Die besten Gründe für Reputationsmanagement

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Für lokale Firmen war es in der Vergangenheit durchaus ausreichend, eine Webseite zu betreiben, die ein gutes Ranking in den Suchmaschinenergebnissen erzielte, um Kunden in ihr Geschäft zu locken. Warum Reputationsmanagement immer wichtiger wird

KMUs müssen heutzutage allerdings wesentlich komplexere Entscheidungen treffen. Schließlich steht ihnen eine Vielzahl neuer Kanäle für ihre Online-Aktivitäten zur Auswahl, wie Twitter, TikTok, Facebook, Instagram, YELP oder TripAdvisor. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele weitere lokale Verzeichnisse, Bewertungsplattformen und soziale Netzwerke.

So bemerken es Unternehmen unter Umständen gar nicht, wenn auf einem dieser nahezu unüberblickbaren Kanäle eine Rezension über sie veröffentlicht wird. Dadurch steigt die Bedeutung eines professionellen Online-Reputationsmanagements maßgeblich.

Alles zum Thema Unternehmen und Management kann der nachfolgende Beitrag natürlich nicht abhandeln, allerdings zeigt er, welche Gründe dafür sprechen, den Fokus in Zukunft auf den Bereich des Reputationsmanagements zu richten.  

Rezensionen werden gelesen

Informationen im Vorfeld ihrer Kaufentscheidungen suchen Verbraucher heutzutage vorrangig im Internet. Vor einem Kauf werden von einem Großteil der potentiellen Kunden mindestens vier Bewertungen gelesen. Plattformen, die für das Lesen von Bewertungen am häufigsten angesteuert werden, sind dabei Google, YELP, TripAdvisor und Facebook.

Da Bewertungen von so vielen Verbrauchern berücksichtigt werden, sollten Unternehmen stets wissen, welche Meinungen im Internet über sie verbreitet werden. Sollten diese größtenteils ein negatives Bild zeichnen, ist akuter Handlungsbedarf gegeben.

Einfluss von Bewertungen die Umsätze

Mehr als die Hälfte der Kunden messen den Sternebewertungen eines Unternehmens eine hohe Wichtigkeit zu. Auch die Anzahl der Bewertungen spielt für einen Großteil von ihnen eine Rolle.

Somit wirkt sich das Bewertungsprofil von Unternehmen direkt auf ihren Umsatz aus, sowohl negativ als auch positiv. Positive Bewertungen kurbeln die Umsätze an, negative Bewertungen führen zu Rückgängen.

Bewertungen: Nicht nur für Online-Shops relevant

Reputationsmanagement ist keinesfalls nur für online-basierte Unternehmen von hoher Relevanz. Eine Vielzahl von Verbrauchern liest auch die Bewertungen von physischen Unternehmen im Internet.

Dabei beschränkt sich das Interesse an den Bewertungen von lokalen Geschäften keinesfalls nur auf den Einzelhandel. Um Entscheidungen zu treffen, wird heutzutage in sämtlichen Lebenslagen das Internet zur Hilfe genommen, egal, ob es um die Suche nach einem Chiropraktiker, einer Hochzeitslocation, einem Restaurant oder einer Rechtsberatung geht. Die Bewertungen im Internet können so mit den persönlichen Empfehlungen von Freunden und Bekannten verglichen werden.

Reaktion auf Bewertungen für Markenstärkung

Wird das Reputationsmanagement mit einer Software gesteuert, können auch kleine Unternehmen ihre Reputation gezielt steuern, indem sie zeitnah auf Bewertungen reagieren. Um im Internet eine starke Marke aufzubauen, kann darauf kaum noch verzichtet werden. Werden Kundenbewertungen individuell beantwortet, stellt dies sicher, dass eine wichtige Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden stattfindet.

Mehr als 50 Prozent der Kunden, die eine Bewertung abgeben, erwartet darauf eine Antwort. Allerdings sieht die Praxis in vielen Fällen noch so aus, dass diese gänzlich ausbleibt. Jedoch vergeben Unternehmen damit die große Chance, ihre Marke im Internet zu stärken. Sie können sich schließlich durch die individuelle Reaktion von den Wettbewerbern abheben und ihr Engagement demonstrieren.

Besonders auf schlechte Bewertung sollte schnell reagiert werden. Denn ihre negative Außenwirkung verringert sich maßgeblich, wenn das Unternehmen auf diese professionell und kundenorientiert antwortet.

Foto: [ipopba], stock.adobe.com

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