Dienstag, Juni 15, 2021
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Daytrading: Die besten Tipps für Trader

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Daytrading wird durch den Kauf und den Verkauf eines Finanzinstruments entweder innerhalb eines Tages oder mehrmals im Laufe eines Tages definiert. Mithilfe einer erprobten Strategie kann ein gutes Einkommen durch Aktien, Anleihen sowie auch Währungen, Rohstoffen und anderen Assets erzielt werden. Es ist jedoch auch wichtig die hohe Gefahr wahrzunehmen, die dann besteht, wenn keine gut durchdachte Strategie und ein striktes Risikomanagement befolgt wird.


Welche Aspekte müssen für ein erfolgreiches Trading beachtet werden


Bevor ein Trade gemacht wird, ist es elementar mit den Grundlagen vertraut zu sein. Hierzu gehört zu wissen, wie ein Preis entsteht und welche Marktteilnehmer gegenüberstehen. Weiterhin müssen Kenntnisse über die Handelszeiten vorhanden sein und das Wissen, wer die Kurse stellt. Auch ist es von grundlegender Bedeutung die Eigenschaften und die Tücken des gewählten Finanzinstruments zu kennen, sowie auch den Einfluss, den geopolitische Nachrichten und geldpolitische Nachrichten haben. Eine optimale Vorbereitung ist eine Voraussetzung, um Investmentbanken, Hedgefonds und Profis standhalten zu können.

Das Startkapital sollte niedrig gewählt werden, da am Anfang überwiegend Lehrgeld an die Börse gezahlt wird. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass es lange dauert, bis gutes Geld verdient wird.
Zum Erfolg trägt auch ein gutes Zeitmanagement bei. Es ist ratsam genau zu planen, welche Zeit für das Daytrading gebraucht werden soll und was dann genau gemacht wird. In den ersten Monaten geht es darum, das Fachwissen aufzubauen und auf den Demokonten die Strategien auszuprobieren. Die Beobachtung der Charts wiederum bietet kein Lehrmaterial und führt oft zu emotionalen Entscheidungen von denen strikt abzuraten ist.

Es gibt ein breites Spektrum an handelbaren Märkten und Finanzinstrumenten, doch sollte zunächst nur mit einem begonnen werden. Dies können zum Beispiel die CDFs im Forex sein oder auch der Aktienmarkt. Um eine Strategie ausarbeiten zu können, müssen die Märkte und die Handelszeiten, sowie auch das Volumen und die Korrelationen zu anderen Märkten verinnerlicht werden.

Es geht bei dem Daytrading nicht darum schnell viel Geld zu verdienen, sondern darum, konstante, kleine Profite zu erzielen, womit bei überschaubarem Risiko direkt vom Zinseszinseffekt profitiert werden kann. In einem Trading Forum werden oft Empfehlungen gemacht, die zwar verlockend erscheinen, dennoch ist die Entwicklung der Aktie oder der Währung nicht vorauszusehen. Das Ziel ist daher, sich nicht von Außenstehenden beeinflussen zu lassen, sondern neutrale Analyse zu machen und sich ausschließlich auf die eigene Entscheidungsfindung zu verlassen.

Ruhe und Disziplin ist eine weitere Voraussetzung für den Erfolg. Die Geduld wird zeitweise auf die Probe gestellt. In solchen Situationen, die die schlechteren Phasen beschreiben, ist es besser nicht zu traden. Ergänzend sollte konsequent mit Limits gearbeitet werden. Hier ist Stop Loss dem Hedging vorzuziehen, da die Handlungsfähigkeit bleibt. Zwar gehören Verluste zu dem Trading dazu, dieses strikte Risikomanagement ist jedoch nötig, um einen heftigen Verlust durch ein unvorhergesehenes Ereignis zu vermeiden.

Abschließend ist ein Trading Plan notwendig. Dieser besteht aus den erprobten Parametern wie zum Beispiel den technischen Indikatoren, den Kerzenformationen oder den Nachrichten. Weiterhin muss dort festgehalten sein, in welchem Zeitraum gehandelt wird. Dieser Plan dient zur Orientierung einen Trade nur dann auszuführen, wenn alle Kriterien erfüllt sind.

Foto: © Moodysum/ adobe.com

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