Donnerstag, Februar 9, 2023
StartBlogAuch Tiny Houses haben ihren Preis

Auch Tiny Houses haben ihren Preis

-

Für Links in diesem Beitrag erhält https://innova24.biz ggf. eine Zahlung von einem Partner. Der Inhalt bleibt unbeeinflusst.

Tiny Houses sind aus vielen Gründen auf dem Vormarsch. Am Preis liegt dies nicht. Die anfallenden Grundkosten sind unabhängig von der Wohnfläche. Die Baukosten pro Quadratmeter sind je kleiner das Haus ist umso höher. Billiger ist der Unterhalt eines Tiny Houses.

Preisberechnung
Die Kosten sind davon abhängig, wie viel Eigenleistungen machbar sind oder gar Architekten aus Frankfurt hinzukommen. Schlüsselfertige Exemplare sind am teuersten, Fertigbausätze am billigsten. Der Mittelweg sind weitestgehend vorgefertigte Basismodelle. Genauso zu berücksichtigen ist, ob es sich um ein autarkes und damit teureres Haus handelt. Der Preis ist zusätzlich von der technischen Ausstattung und der Größe des Anhängers/der Wohnfläche abhängig.

Durchschnittliche Kosten
Im Jahr 2020 lagen die Quadratmeterkosten für ein Small House durchschnittlich bei 2.300 Euro. Dies entspricht einem durchschnittlichen Preis von 67.000 Euro. Da in der Vergangenheit die Holz- und Baumaterialpreise gestiegen sind, dürften die Kosten mittlerweile höher angesiedelt sein.

Fertigbausätze
Abgesehen vom kompletten Selbstbau, ist ein Fertigbausatz die günstigste Variante eines Tiny Houses.

Natürlich unterscheiden sich die Preise für einen Fertigbausatz bei den verschiedenen Anbietern. Gleiches gilt für den Umfang des Bausatzes. Für einen Preis von 9.900 Euro lässt sich ein Tiny-House-Anhänger, Bodenplattenholz und ein Rahmenwerk erstehen. Der Preis steigt auf 11.800 Euro, wenn luft- und winddichte Folien samt Klebebänder und eine Schafwolldämmung hinzukommen.

Ein anderer Anbieter verkauft seinen Fertigbausatz zu einem Preis von 16.000 Euro. Hier sind das Fahrgestell inklusive Zulassungspapieren, die Ständerkonstruktion, Dämmung, aus Fichte bestehende Innen- und Außenverkleidung, Dachbögen und Dachaufbaumaterial enthalten. Ein Türe- und Fensterpaket gibt es gegen Aufpreis.

Für den Preis von 16.600 Euro bietet ein weiterer Anbieter seinen Bausatz an. Hier ist nur der Trailer mit Stahlrahmen enthalten. Andere benötigte Materialien kosten nochmals.

Ein Trailer mit einem Stahlrahmen ist bei einem anderen Anbieter für 14.900 Euro erhältlich. Für insgesamt 40.000 Euro lässt sich mit den noch zusätzlich benötigten Materialien das Tiny House aufbauen.

Ausbauhaus
Bei vielen Herstellern lassen sich Tiny Houses als Ausbaumodell oder bezugsfertig erstehen. Ein solcher Rohbau liegt bei einem der Anbieter bei 24.000 Euro, inklusive Mehrwertsteuer, ohne Außenverkleidung und Dämmung.

Bei einem anderen Anbieter kostet das Ausbauhaus 38.560 Euro.

Ein weiterer Hersteller verlangt für seinen Rohbau ohne Anhänger 26.000 Euro.

Ein Anbieter setzt auf ein Holzblockhaus auf einer Wechselbrücke. Der Preis liegt hier bei 43.999 Euro.

Zu den genannten Preisen kommen Kosten für Materialien, Ausstattung und für den Transport zum Stellplatz hinzu.

Schlüsselfertig
Bei schlüsselfertigen Häusern beginnen die Preise bei 45.000 Euro und können bis zu 180.000 Euro ansteigen.

Wer sich für Anbieter aus Osteuropa entscheidet, zahlt niedrigere Preise. Hier ist wichtig zu prüfen, ob alle deutschen Auflagen erfüllt sind, um eine Straßenzulassung und eine Baugenehmigung zu bekommen. Hinzuzurechnen sind hier Kosten für die Baugenehmigung und die Überführung.

Grundstückskosten
Für das Small House braucht es einen Stellplatz oder ein Grundstück. Dies verursacht weitere Kosten. Ein Grundstück mit einer Größe von 150 bis 200 Quadratmeter ist ausreichend. Die aufzubringenden Kosten unterscheiden sich je nach Region. Der Durchschnitt liegt hier bei 75.000 Euro.

Wie hoch die Pacht ausfällt, ist von der Lage des Grundstückes abhängig. Die Kosten setzen sich aus einer monatlich zu erbringenden Pacht und einmaligen Erschließungskosten zusammen.

Die Erschließungskosten belaufen sich auf 750 Euro bis 2.000 Euro. Die monatliche Pacht liegt in Deutschland bei monatlich 150 Euro bis 300 Euro.

Foto Von ppa5 / stock.adobe.com

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

ÜBER DIE AUTOREN

Ähnliche Beiträge

Trading Apps 2023 – Die Top 3

0
In den letzten Jahren haben sich Trading Apps immer mehr zu einem wichtigen Werkzeug für Anleger entwickelt. Sie ermöglichen es, jederzeit und überall Zugriff...