Mittwoch, September 28, 2022
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E-Auto laden: Das ist zu beachten

Viele E-Auto-Besitzer nehmen an, dass sie bei dem Laden des Akkus ihres Fahrzeuges kaum etwas falsch machen können. Allerdings lässt sich dies pauschal nicht sagen, denn der Akku des E-Autos zeigt sich generell als äußerst fragil.

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Viele E-Auto-Besitzer nehmen an, dass sie bei dem Laden des Akkus ihres Fahrzeuges kaum etwas falsch machen können. Allerdings lässt sich dies pauschal nicht sagen, denn der Akku des E-Autos zeigt sich generell als äußerst fragil. Dennoch stellt er die wichtigste Komponente des Fahrzeuges dar – schließlich lässt sich das E-Auto ohne den geladenen Akku nicht bewegen. 

Aus diesem Grund sollte ein schonender und ordnungsgemäßer Umgang mit dem Akku stets die höchste Priorität genießen – ganz gleich, ob das Fahrzeug an einer öffentlichen Ladestation, wie etwa von den Transit Systems Lösungen, oder zuhause an der Steckdose geladen wird. Durch ein korrektes Aufladen des Akkus wird das Risiko eines Kapazitätsverlusts maßgeblich gesenkt und die Lebensdauer des Akkus somit erhöht. 

Langsame Ladevorgänge bevorzugen

Idealerweise beginnt ein akkuschonender Umgang schon bei dem Aufladen des Akkus. Ein Unterschied zwischen dem Laden an einer Wallbox oder einer Ladesäule besteht dabei nicht. 

Grundsätzlich ist es jedoch empfehlenswert, stets langsame Ladevorgänge auszuführen, die sich durch eine geringere Leistungsübertragung auszeichnen. Wird hauptsächlich auf Schnellladevorgänge gesetzt, kann der Akku durchaus Schaden nehmen, da mit ihnen eine starke Beanspruchung der Akkuzellen einhergeht. 

Zwar muss für den Ladevorgang mit geringer Leistung ein wenig mehr Zeit einkalkuliert werden, allerdings zeigt er sich als wesentlich akkufreundlicher. Eine Ladezeit zwischen zwei bis vier Stunden sollte grundsätzlich kein Problem darstellen, wenn die Ladevorgänge mit ein wenig Weitsicht geplant werden. Ein idealer Zeitpunkt für das langsame Aufladen stellt beispielsweise die Nacht dar. 

Akku nicht vollständig laden oder entleeren

Allerdings ist es nicht zu empfehlen, den Akku vollständig – also bis zu 100 Prozent – aufzuladen. Das gleiche gilt für eine Tiefenentleerung bis zu null Prozent. 

Die Zellen werden durch diese beiden Extreme sehr stark beansprucht, was sich wiederum negativ auf die Lebensdauer des Akkus auswirkt. Sollte der Ladevorgang doch einmal bis zu 100 Prozent gelaufen sein, sollte der Akku schnellstmöglich wieder geleert werden, etwa im Rahmen einer Langstreckenfahrt. Damit es im Alltag leichter fällt, den Akku nicht vollständig aufzuladen, können mithilfe von smarten Apps und intelligenten Wallboxen der Ladestand und der Ladezeitpunkt flexibel gesteuert werden. 

Extreme Temperaturen vermeiden

Es lassen sich jedoch durchaus noch weitere Faktoren ausmachen, durch welche die Nutzungsdauer des Akkus des E-Autos beeinflusst wird. 

Eine große Belastung für den Akku stellen so beispielsweise extreme Temperaturen dar. Im Sommer sollte demnach stets nach einem schattigen Platz für das Fahrzeug Ausschau gehalten werden. Doch auch durch eine starke Kälteeinwirkung werden die Ionen träge, sodass beim Laden eine höhere Leistung erforderlich wird. Die perfekte Lösung besteht darin, in den Wintermonaten den Akku sofort nach der Fahrt aufzuladen, denn dann ist das das Fahrzeug warmgelaufen. 

Schonen des Akkus bei der Fahrt

Dem Akku des E-Autos kann jedoch auch während der Fahrt viel Gutes getan werden. 

Beispielsweise ist es empfehlenswert, das Fahrzeug zu Beginn ein wenig warm zu fahren, bevor die Leistung vollständig ausgeschöpft wird. Nicht zu empfehlen ist außerdem ein zu starkes und zu häufiges beschleunigen. Wird darauf verzichtet, lässt sich nicht nur Energie beziehungsweise Strom sparen, sondern ebenfalls die Reichweite erhöhen und der wird Akku entlastet. Einem Verlust der Akkukapazität wird so effektiv vorgebeugt und die Lebensdauer der Batterie erhöht. 

Foto von Have a nice day@stock.adobe.com

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